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E-learing für Tierhalter: Wie lerne ich "viel" mit möglichst wenig Bewegung oder die Schattenseite d

 E-learning ist ein breites Thema, dass sich in vielseitigen Bereichen täglich Lebens abspielt und die Welt des Lernens theoretisch vereinfachen soll.

 

Theoretisch, da es einfach auch Onlinekurse gibt, die vor Schwachsinnigkeit nur so sprühen.

 

Ich beziehe mich hierbei als Hundehalter auf die online-Hundeschulkurse.

Was lernen wir? Rausgehen- sich bewegen:  wird unwichtiger. Zusammenspiel Mensch- Tier : wird unwichtiger. Gemeinsames lernen: wird unwichtiger.

 

Wieso auch vielseitig, wenn alles von zu Hause aus geht? Man bezahlt eine Grundsumme (super per Onlinebanking überweisbar- dafür muss man schließlich auch nicht raus), schaut sich Erziehungsvideos an und wird- schwupp die Wupp, vor dem PC zum Hundeguru- ohne auch nur einen Fuß vor die Tür gesetzt zu haben. Während Wuff nun also die Couch zerkaut, sich vor langerweile selbst jagd und für Aufmerksamkeit Salti springt, wird der Halter im Onlinetest zum Hundeprofi erkoren.

 

 

E-learning, auf die Schwachsinnige Art- Communties, die vor Uneinigeit und Streits beben.

 

Ein Hoch auf die Schattenseite der Elarning Communitys.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.11.13 14:04
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andrea / Website (9.11.13 17:03)
Hallo,
das klingt nach wirklich sehr sinnlosen Anwendungsfällen für E-Learning.
Dagegenzustellen wäre aber auch folgender Fall, von dem ich vergangene Woche erfahren habe: Klassische Fernstudien finden immer noch mit Studierenbriefen und Präsenzklausuren statt! ich empfand das als die größte Umweltsünde überhaupt: Man bedruckt Papier, schickt es durch die Gegend und fährt mit dem Auto von A nach B. Das Argument, dass man sich weniger bewegt, wenn man zuhause lernt, lasse ich nicht zu, denn die Zeit die ich für die Fahrerei spare, kann ich nutzen, um rauszugehen, Sport zu machen und mich mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen. Viel gesünder als stundenlang auf der Autobahn zu cruisen.
Es gibt für alle Pro- und Contra-argumente und ich finde es klasse, dass Du diese grundlegende Diskussion angestoßen hast. Ich bin gespannt auf die Argumente der anderen.


(9.11.13 17:30)
Danke für den Kommentar!

Aus meiner Sicht ging es weniger, um das Lernen von zu Hause und der Fahrtersparnis generell sondern viel eher in dem Hinblick des Lernens mit Tier, was ja IMMER theoretisch und praktisch angesiedelt sein soll. E-learner in diesem Bereich vermitteln allerdings meiner Sicht nach nur verstärkt, dass anlesen und Kurs belegen allein ausreicht- ist es doch günstiger als der Besuch einer normalen Trainingsstätte im "REAL LIFE". Nutzung der Hundeschule hin oder her- der Effekt des Sozialen wird leider im Elearning in diesem Hinblick nicht beachtet =)


Florian / Website (9.11.13 18:35)
Dass es Bereiche, wie z. B. die Hundeerziehung, gibt, wo E-Learning seine Defizite hat und man besser vor Ort einer Schule, Hochschule etc. lernt, stimme ich zu. Auch das Soziale kann bei E-Learning zu kurz kommen, da man sich nicht direkt mit anderen Leuten trifft und mal Kaffee trinken geht oder so. Aber Lehren und Lernen über E-Learning-Formate zu gestalten, kann auch zur Egalität beitragen. Da denke ich an Leute, die aufgrund irgendeiner Behinderung oder Erkrankung zeitweise oder dauerhaft von (Weiterbildungs-)Angeboten ausgeschlossen sind, weil sie nicht zur Schule, Uni oder so kommen können bzw. denen es schwerer als anderen fällt, an Präsenzlehre teilzunehmen. In diesem Sinne ist dann auch (eine) E-Learning-mäßig organisierte(s) Lehre / Lernen sozial.


Raffaelina / Website (9.11.13 21:20)
Ein Argument, das für E-Learning spricht, ist die Zugänglichkeit, so dass Bildung demokratisiert wird und mehr Menschen Zugang erhalten. Das erklärt zum Teil den Hype um MOOCs.
Zum anderen kann das Lernen individualisiert werden und sich viel mehr den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.
Und ein Ausgleich zum persönlichen Kontakt sind die Social Media, mit denen sich alle untereinander vernetzen können. Skype, AdobeConnect & Co ermöglichen auch ohne lange Wege einen produktiven Austausch.


Anja Lorenz / Website (10.11.13 16:56)
Hallo,

Die Erkenntnis ist generell richtig: Es kommt auf Qualität und Anwendung an. "A fool with a tool is still a fool" – soll sagen: neue/andere/interaktive Werkzeuge machen pädagogische Schwächen nicht wett. Dann sind die Kurse halt mies.

Ebenso gibt es Anwendungen, wie eben bei Deinem Beispiel der Hundeschule, da ist E-Learning allein keine Lösung. Aber auch das Lesen diverser Bücher dazu macht den Hund nicht schlauer Erst, wenn man sich mit dem Tier beschäftigt, dann kann das was werden. Es käme sicher auch keiner auf die Idee, die Fahrschule allein als Online-Kurs (oder Buch) zu absolvieren. Andererseits muss ich die Hundeschul-eLearning-Kurse ein wenig in Schutz nehmen (ich kenne sie nicht, sollten sie also dazu noch qualitativ mies sein, dann gilt das natürlich nicht): Nicht jeder hat eine Hundeschule "zum Anfassen" um die Ecke, die Kurse zu Zeiten anbietet, zu denen man auch kann. In diesem Fall sind die Online-Kurse vielleicht eine gute Alternative – aber nur, wenn sie begleitend eingesetzt werden, begleitend zu den Übungen mit dem Hund. Wie ein Buch über Zeichnen: Übung lesen reicht nicht, sondern auch umsetzen.

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